Kochmesser gehören zu den wichtigsten Werkzeugen in der Küche. Mit einem guten Messer geht die Arbeit leicht von der Hand. Ihr Kunststoff- oder Holzgriff liegt gut in der Hand, während die Klinge scharf und präzise durch das Schneidgut gleitet. Nur mit dem richtigen Handwerkszeug kann Kochen Freude machen und ein perfektes Ergebnis hervorbringen. Daher ist eine gute Auswahl des richtigen Schneidewerkzeugs, die richtige Aufbewahrung und regelmäßige Pflege notwendig, um dauerhaft mit Freude mit dem Messer zu arbeiten.

Die Anschaffung

Das Angebot an Messern ist heute riesig und für alle Ansprüche sowie jeden Zweck kann das richtige Kochmesser gefunden werden. Ein Universalwerkzeug ist das Koch- oder Chefmesser. Ein großes Messer mit abgerundeter Klinge, mit dem sowohl geschnitten als auch prima gewiegt oder gehackt werden kann. Seine breite, kräftige Klinge eignet sich zudem zum Plattieren. Es gehört in jede Küchenausstattung, denn damit lassen sich beinahe alle Arbeiten mühelos verrichten. Spezialisten sind Tomatenmesser, mit dem die Tomatenhaut mühelos geschnitten werden kann, Brotmesser mit Wellenschliff, das Krusten aufbricht und saubere Brotschneiden schneidet, Steakmesser, Tourniermesser, Schäl-, Spick- oder Ausbeinmesser sowie weitere Spezialmesser.
Die Messerklingen sind meist aus hochwertigem, geschliffenem Edelstahl. Besonders wertvoll sind Damastmesser mit Klingen aus gefaltetem Stahl. Daneben sind die traditionellen japanischen Messer ultrascharf und in traditioneller Handarbeit gefertigt. Noch nicht weit verbreitet sind Keramikmesser.

Aufbewahrung

Kochmesser wollen richtig aufbewahrt werden, damit ihre scharfen Klingen keinen Schaden nehmen und lange funktionstüchtig bleiben. Sie sollten nicht zusammen mit anderen Messern und Metallbesteck in der Schublade verschwinden, da die harten Teile der Klinge schaden können. Ebenso wenig sollten sie kopfüber in harte Keramikbecher gesteckt werden. Im Haushalt ist ein Messerblock eine gute Aufbewahrungsmöglichkeit. Das weichere Holz schadet den Klingen nicht und im Einzelsteckplatz werden sie optimal geschont. Platzsparend und praktisch in kleinen Küchen und in der Gastronomie sind magnetische Messerleisten, an denen Messer übersichtlich und ordentlich auf ihren Einsatz warten.

Die richtige Pflege

Nach dem Gebrauch sollten die Klingen möglichst unverzüglich abgewaschen werden, damit die Säure aus Lebensmitteln sie nicht angreift. Die Schneidwerkzeuge gehören dabei nicht in die Spülmaschine, da die aggressiven Reinigungsmittel den Klingen schaden. Nach dem Abwaschen trocknet man die Klinge ab, damit keine anhaftende Feuchtigkeit Korrosion verursacht. Selbst das beste Messer wird nach einer Weile stumpf. Von Zeit zu Zeit muss daher jedes Messer nachgeschliffen werden. Schnell und einfach geht das mit einem Wetzstab. Dabei sollte man regelmäßig zum Wetzstahl greifen, denn er bewirkt eine Nachschärfung, jedoch keine Schleifung. Mit dem Werkzeug erhält man Messer dauerhaft gebrauchsscharf. Die Kante einer Marmorarbeitsfläche leistet ähnliche Dienste und am besten wird die Messerklinge vor jeder Verwendung nachgeschärft. Einmal stumpf geworden muss ein Messer jedoch nachgeschliffen werden. Mit Keramik- oder Diamantstahl gelingt das Schleifen von Messern, da die extra harte Oberfläche für Abrieb an der Klinge sorgt. Das lässt sich auch mit dem elektrischen Schleifgerät oder einem Wasserschleifstein erreichen. Letzterer wird vor der Anwendung in Wasser eingelegt, damit das Wasser beim Schleifvorgang für Kühlung sorgt.

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